Solidarität mit Findus praktisch werden lassen!

stickerSeit öffentlich bekannt ist, dass unser Genosse Findus in absehbarer Zeit für zweieinhalb Jahre in den Knast muss, erreichen uns immer wieder An- und Nachfragen, wie konkret Solidarität aussehen kann bzw. was jede:r einzelne von uns tun kann, um Findus zu supporten.

Aktuell versuchen wir die verbleibende Zeit zu nutzen, um uns gemeinsam mit Findus auf den Knast vorzubereiten. Das heißt zum Einen, dass wir jetzt versuchen wichtige organisatorische Fragen zu klären, die das Leben und den Alltag von Findus bisher und perspektivisch im Knast betreffen.  Zum anderen heißt es aber vor allem gemeinsam zu überlegen, mit welcher Unterstützung und auf welche Art und Weise es Findus gelingen kann, auch im Knast als politischer Mensch zurechtzukommen und wenn möglich weiter politische aktiv sein zu können.

Uns ist bewusst, dass zweieinhalb Jahre eine verdammt lange Zeit ist, in der unser Genosse nicht bei uns sein wird und wie bisher politisch aktiv sein kann. Gerade deshalb geht es jetzt darum, Ideen zu entwickeln, wie der weitere politische Kampf innerhalb der Knastmauern für Findus aussehen könnte. Für uns ist klar, dass wir die gesamte Haftzeit begleiten werden und, dass es eine wichtige Aufgabe sein wird, die Solidaritätsarbeit diese lange Zeit über aufrecht zu halten.Wir sind alle Teil dieser Solidaritätsarbeit und können etwas dazu beitragen, dass Findus greifbar wird. Schreibt ihm Briefe, sobald Findus im Knast ist. Berichtet von draußen und haltet Kontakt zu ihm. Schickt ihm Plakate, Bilder und Artikel, damit er Eindrücke davon hat, was draußen vor sich geht. Ihr könnt auch jetzt schon was machen: Geld sammeln und spenden, m die Soliarbeit zu unterstützen. Beispielsweise um Zeitungs- und Zeitschriftenabos oder Bücher mitzufinanzieren, denn Findus hat sich vorgenommen, viel zu lesen uns sich auch hinter den Knastmauern weiterzubilden. Macht Soliaktionen für Findus, berichtet über seinen Fall und sorgt dafür, dass er hinter den Knastmauern nicht vergessen wird.

Ziel der Repression ist es, neben dem Wegsperren des Genossen, mit ihm als Exempel in der Bewegung für Verängstigung und Unsicherheit zu sorgen. Dem müssen wir und widersetzen und daher heißt für uns Solidarität eben auch, uns nicht einschüchtern zu lassen und den antifaschistischen Kampf weiter zu führen. Um es mit Findus Worten zu sagen:“ Für uns AntifaschistInnen und KommunistInnen, welche ein Teil der Bewegung sind, die seit Jahren einen antifaschistischen Abwehrkampf führt, ist es umso wichtiger, dass wir alle am Ball bleiben und einen konsequenten und militanten Antifaschismus versuchen gesellschaftsfähig zu machen!“.

Wenn ihr Geld sammeln und spenden wollt:

SPENDENKONTO:
Rote Hilfe Stuttgart
Stichwort: Findus
IBAN: DE66 4306 0967 4007 2383 13
BIC: GENODEM1GLS

Ihr wollt Findus schreiben:

Rote Hilfe Stuttgart
-Für Findus-
Böblingerstr. 105
70199 Stuttgart

Schickt uns Bilder von Soliaktionen an :

antifaheisstzusammenstehen [äät] riseup.net

 

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